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Christian-Albrechts-Universität zu KielAllgemeine Psychologie I (Motivation, Emotion, Lernen und Gedächtnis) und Biologische Psychologie
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Diplom- und Doktorarbeiten

Wenn Sie sich für eine Diplomarbeit in unserer Arbeitsgruppe interessieren, setzen wir Ihr Interesse an unseren Forschungsgebieten voraus. Bei einem ersten Gespräch sollten Sie also in der Lage sein, uns zu sagen, worüber wir arbeiten. Sie sollten zudem klare Vorstellungen davon haben, wie Sie und Ihre Forschungsinteressen (die sollten Sie in eigenem Interesse haben, denn dann macht die Diplomarbeit Spaß!) in diesen Rahmen passen. Sicher werden wir ein Thema erst im gemeinsamen Gespräch festlegen, aber dieses Gespräch sollte von Ihrer Seite aus gut vorbereitet sein, damit Sie unsere Vorschläge nicht nur passiv rezipieren. Wenn Sie Fragen zu unserem Forschungsprogramm haben, sind wir gerne bereit, Ihnen etwas dazu zu erzählen. Bitte nutzen Sie das Internet, um sich über unsere Forschungsinteressen zu informieren. Das geht etwas weiter, als nur den Passus unter dem Stichwort "Forschung" zu kennen... vielleicht haben Sie die eine oder andere Arbeit (wir beraten Sie gerne bei der Auswahl) von mir oder meiner Gruppe gelesen, bevor Sie sich für eine Diplomarbeit in meiner Gruppe entscheiden. Auf meiner persönlichen Seite finden Sie außerdem unten einige Links zu web-Seiten, die mit unserer Forschungsarbeit zu tun haben.

Zu guter Letzt sollten Sie sich darüber im Klaren sein, daß eine Mitarbeit in unserer Arbeitsgruppe gewisse Kenntnisse und Qualifikationen voraussetzt. Nichts, was über das hinausgeht, was nicht sowieso schon durch Ihre Hochschulzugangsberechtigung abgedeckt wird: Sie sollten in der Schulmathematik einigermaßen sattelfest sein. Dazu zählen die Logarithmengesetze ebenso wie die Wahrscheinlichkeitsrechnung, die Potenzgesetze, die Differential- und die Integralrechnung. Wenn Sie zudem noch ein unbefangenes Verhältnis zu Computern haben und schon selbst programmiert haben oder sich vorstellen können, dies zu erlernen (s.u.), sind Sie sicher für eine Mitarbeit in unserer Arbeitsgruppe bestens vorbereitet. - C. Kaernbach

Matlab

In unserer Arbeitsgruppe arbeiten wir mit der Programmiersprache Matlab. Diese Sprache ist sehr gut geeignet für Einsteiger in die Welt des Programmierens, da man sich um Hardware (Bildschirmtreiber, Soundkartentreiber etc.) nicht kümmern muß, und da zwar intern kompiliert wird, dem Benutzer aber auch ein Interface in Form eines Interpreters zur Verfügung steht. Mit Matlab läßt sich sowohl die Experimentalsteuerung als auch die Messung und die Datenauswertung programmieren. Dabei wird einer selbstprogrammieren Datenauswertung mit Matlab der Vorzug gegeben gegenüber der Verwendung von SPSS, da auf diese Weise die zur Anwendung kommenden Algorithmen vollständig verstanden sein sollten, und auch vollständig kontrolliert werden können. Außerdem sind so Auswertungen möglich, die in SPSS nicht realierbar sind, wie eine Maximalwahrscheinlichkeitsanalyse, oder eine konfirmatorische MDS. In unserer Arbeitsgruppe erwarten wir von allen Mitgliedern die Bereitschaft, sich selbständig in Matlab einzuarbeiten. Dabei stehen natürlich Mitstudierende aus früheren Semestern hilfreich zur Seite, so wie Sie dann im Gegenzug auch später anderen Ihr Wissen weitergeben werden.

Themen

Die hier aufgeführten Themen sind derzeit in Bearbeitung. Die Liste kann Ihnen als Anhaltspunkt für Themengebiete dienen, die in unserer Arbeitsgruppe bearbeitet werden. Bitte bei Interesse nachfragen. Die Stichpunkte nach den Themen dienen mir vor allem als Gedächtnisstützen, auch hier könnte Nachfragen nötig werden.

  • Erweiterung des IADS

    • 2-s Stimuli, 24 bit, gleiche RMS, scharfe ratings, gut erkennbar

      • Stephanie Müller und Istvan Szilagyi

  • emotionale Dimensionen von Umweltgeräuschen

    • Stimulus: IADS (2 s), eigene Erweiterung des IADS
    • Methode: Multidimensionale Skalierung

      • Istvan Szilagyi

  • Evozierung und objektive Messung von Gänsehaut

    • Stimulus: Lieblingsmusik, Hymnen, ...
    • Einfluß der Instruktion und der Hörbedingungen

      • Björn H. Katzur

  • Messung der EDA per Zerlegung

    • tonische EDA: SCR-Dichte (verschiedene Maße)
    • Zerlegung von simulierten Daten
    • Verbesserung von Ledalab

      • Mathias Benedek

  • EDA bei verschiedenen Personengruppen

    • EDA bei Migränepatienten

      • Christine Kragl

    • EDA bei ängstlichen Personen

      • Andrea Geissler

  • Einfluß auf EDA von Stimulusdauer, Intensität, Anstiegszeit, Ankündigung

    • Einfluß der Instruktion und Hörbedingungen

      • Anna Langenmantel (Intensität, Ankündigung)

  • Affektives Priming

    • Dynamik von uni- und multimodalem AP, EEG

      • André Weinreich und Elke Hecher

  • "blaue Bögen" ("blue arc phenomenon", retinaler Effekt)
    • Literatur: Purkinje 1825 ff.
    • optimale spektrale und zeitliche Verhältnisse, Suppression durch Umfeldlicht (welcher Wellenlänge?)
    • Inzidenz, Vorkommen bei Farbfehlsichtigkeit, RGB-Matching des Halos, Formen-Matching
      • Gerald Scheibelhofer
  • Tonhöhengedächtnis
    • Covert and overt rehearsal of pitch
    • Zeitverteilung des dual task
    • Händigkeit und Hemisphärenverteilung
      • Sandra Zach und Christina Oeffl
  • Periodisches Rauschen (www.periodic-noise.de)
    • Lokalisation der beteiligten kortikalen Strukturen mittels NIRS (Near Infrared Spectroscopy)
      • Andreas Reiff und Karl Koschutnig
  • Ergonomie
    • Fit's Law u.a. ergonomische Tests an neuartigen Computerzeigegeräten
      • René Vodouscheck
  • Künstliche Intelligenz
    • Zuschreibung von mentalen Phänomenen: "Indirekte Künstliche Intelligenz"
      • Christian Kaernbach
  • Assoziatives Denken als Personenmerkmal
    • Wortpaare, Bildpaare, Skinner, Falschalarme bei periodischem auditiven Rauschen, reverse correlation bei visuellem Rauschen
    • Kreativität
    • Bildgebende Verfahren
    • Assoziatives Denken bei Native Americans
      • Gerit Haas und Ulrike Jury