![]() | Christian-Albrechts-Universität zu Kiel | Allgemeine Psychologie I (Motivation, Emotion, Lernen und Gedächtnis) und Biologische Psychologie |
HBM8: Grundlagenvertiefung Emotion, Motivation, Lernen und Gedächtnis und Biologische Psychologie WS 2011/2012, SS2012Stand: 25. Oktober 2011 C. Kaernbach Do 10:15-11:45 OS75/S3 R 290 Beginn 27.10.2011 ÜbersichtDie Vertiefung orientiert sich an den aktuell in der Arbeitsgruppe vertretenen Projekten. Da sich die Zahl und Art der Projekte ständig ändert, ist die folgende Aufzählung notwendigerweise unvollständig. Nicht alles, was hier aufgezählt wird, wird drankommen. Das hängt auch vom Interesse der Studierenden ab.
Signaldetektionstheorie, adaptive VerfahrenNach einer Einführung in die Statistische Entscheidungstheorie / Signalentdeckungstheorie (statistical decision theory, signal detection theory, SDT) werden neuere Ergebnisse zur SDT bei überschwelligen Stimuli vorgestellt. Dabei zeigt sich, dass Unterschiedsurteile (z. B. "War der zweite Ton lauter als der erste?") von zwei unabhängigen Prozessen abhängen, einer Inkrement- und einer Dekrementdetektion. Offene FragenWenn experimentelle Daten erklärt werden sollen, müssen Modellparameter mit Hilfe eines maximum likelihood Verfahrens angepasst werden. Das ist schon für "normale" Poisson-Modelle nicht einfach, weil es sich um diskrete Modelle handelt. Für "zweidimensionale Poisson-Modelle" (Poissonprozesse für Inkrement- und Dekrementdetektion) muss ein ganz neues Verfahren ersonnen werden, wie die zweidimensionalen post-hoc Wahrscheinlichkeiten sortiert werden und die Kriterien nun zwei-dimensional anzuwenden sind. Material
Literatur
Adaptive VerfahrenZunächst werden verschiedene klassische Verfahren zur Schwellenbestimmung vorgestellt und verglichen. Dann werden neue Verfahren vorgestellt. Eine der Neuerungen ist, dass bei adaptiven Verfahren auch mit der Antwort "ich weiß nicht" operiert werden kann. Dies führt zu einer neuen Art von Entscheidungstheorie, der "Indecision Theory". Offene Fragen
Material
Literatur
Struktur semantischer RäumeIn Modellen zur assoziativen Verknüpfung von semantischen Ideen werden Abstände zwischen semantischen Knoten unterstellt. Dabei ist gar nicht klar, ob Assoziationen den Gesetzen der Metrik folgen, also zum Beispiel der Dreiecksungleichung genügen. MaterialPrüfung
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