Wo ist da das Problem? 
Ich möchte also den Stift auf meinem Schreibtisch in die Hand nehmen.
Als Informationsquelle liegt mir nur ein reichlich
verzerrtes und
kopfstehendes Abbild des Stifts auf
der Netzhaut vor, das sich auch noch ständig
ändert,
während mein Blick über den Schreibtisch wandert (siehe Mauszeiger).
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Woher weiß ich dann, wo der Stift ist?
Im Rahmen des Ansatzes der Informationsverarbeitung lautet
die Antwort: Das ist eine sehr komplizierte Berechnung, unter Berücksichtigung
der Körperhaltung, der Kopf- und Augenstellung, der retinalen Information...
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Vielleicht sollten wir zuerst fragen: Was heißt
es, zu wissen, wo der Stift ist?
Setzt das eine von mehreren Quellen gespeiste zentrale Repräsentation
der räumlichen Koordinaten des Stifts voraus, etwa „Der Stift ist
30 cm vor, 15 cm rechts und 40 cm unter“ (vor ... rechts ... unter was?
Was wäre der Referenzpunkt?)? Wäre diese zentrale räumliche
Repräsentation die Grundlage meiner Greifhandlung? Wer würde
sie interpretieren? Mein Homunkulus?
Experimentelle Daten legen eine andere Sichtweise
nahe. Räumliches Wissen liegt verteilt vor. Mein linker Arm
„weiß“ unabhängig vom rechten, wo das Objekt ist; ja sogar das
Wissen, das in unterschiedlichen Bewegungspfaden desselben Arms gespeichert
ist, ist zu einem gewissen Grad unabhängig voneinander. Das kann ganz
leicht mit einem Experiment zum Selbermachen
demonstriert werden.
„Wissen wo“ heißt „Wissen wie“ 
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