SS 2005
Empirisches Seminar, Di 1645 - 1900
SR 12.41

Psychologische Forschungsmethodik III:
Auditive Emotionsinduktion

Christian Kaernbach

Neu: TeilnehmerInnen, sounds

Inhaltliche Fragestellung:

Methodische Fragestellungen:

Materialien:

Literatur:

Einarbeitung in die Messtechnik
Damit Sie sich mit der Technik der EDA Messung vertraut machen, wird Bernhard Weber Ihnen am 5.4. zwischen 18 und 20 Uhr in der Schubertstr. 51 a zeigen, wie Sie EDA Messungen selber durchführen können. Wir werden Sie dazu in zwei Gruppen teilen, die zwischen 18 und 19, bzw. zwischen 19 und 20 Uhr instruiert werden. Wir werden auch einen Modus finden, wie Sie im Monat April immer wieder mal ins Labor kommen und messen können. Jede Gruppe im April soll dreimal ins Labor und eine Messung durchführen. Das wird zunächst noch ohne auditive Stimulation sein, Sie können sich etwas anderes ausdenken, wie Sie Erregungen bzw. Entspannung auslösen, z.B. Lügentests, Autosuggestion etc.  Es geht vor allem darum, daß Sie mit der Technik der Messung selbst vertraut werden.

Literaturrecherche
Jede Gruppe soll ein Literaturreferat vorstellen. Dabei kann sich die Gruppe für einen von zwei Themenbereichen entscheiden:
Ich bitte die Gruppen, sich für einen dieser beiden Bereiche zu melden, so daß koordiniert werden kann, daß jeweils drei Gruppen pro Bereich recherchieren. Aufgabe ist es, die Vielfalt der verschiedenen verwendeten Methoden aufzuzeigen. Es wäre besonders zu achten auf Arbeiten, die IADS nützen, um vor allem die Dimension Erregung (= arousal, weniger wichtig: Wohlgefallen, Valenz = pleasure) zu manipulieren, bzw. (beim 2. Thema) auf Studien, die stimulusinduzierte EDA (im Sinne von "ereigniskorreliert") erheben. Am 12.4. finden dann die Literaturreferrate der drei Gruppen statt, die sich mit Emotionsinduktion beschäftigt haben, und am 19.4. die der anderen drei Gruppen. Bitte besprechen Sie sich zwischen den Gruppen, welche Artikel Sie vorstellen wollen, damit es nicht zu Überscheidungen kommt.

Auswertung
Bernhard hatte die gute Idee, nicht eigene Gruppen für die Auswertung zusammenzustellen, sondern pro Gruppe jeweils ein Mitglied für die Auswertung zu schulen. Dies ergibt eine "Metagruppe" mit sechs Mitgliedern, die in der Verwendung der Auswertesoftware geschult werden. Dafür können diese Mitglieder bei anderen Aspekten dann weniger aktiv sein. Insgesamt bleibt so für jede Gruppe eine vollständige Studie. Es ist darauf zu achten, daß alle alles machen: die "Auswerter" sollen sich auch an der Experimentaldurchführung beteiligen, und die anderen beiden sollen (unter Anleitung des Auswerters) auch Daten auswerten.

Erste Ideen für Themen
Es sollen insgesamt drei verschiedene Fragestellungen bearbeitet werden. Da es sechs Gruppen gibt, wird also jede Fragestellung von zwei Gruppen bearbeitet. Das ermöglicht gegenseitige Untersützung zwischen den Gruppen, wenn mal wo was nicht läuft. Für die drei Fragestellungen gibt es zur Zeit folgende, noch unfertige Ideen:
In der Planungssitzung am 26.4. sollen Sie konkrete Entwürfe für Versuchspläne vorbringen, wie diese Ideen verwirklicht werden können. Dafür ist es günstig, wenn Sie sich (als Gruppe) frühzeitig für eine der drei Fragestellungen entscheiden. Geben Sie bitte auch eine zweite Präferenz an, damit wir arrangieren können, daß zwei Gruppen pro Fragestellung aktiv sind. Ihr Plan muß nicht perfekt sein. Wir werden gemeinsam daran arbeiten. Wichtiger als der "perfekte Plan" ist, daß Sie sich so gut in die Fragestellung eingearbeitet haben, daß Sie am 26.4. auf meine Einwände zu Ihrem Plan gut reagieren können, also in anderen Worten: daß Sie am 26.4. gut mitarbeiten können.

Fragen
Sicher haben Sie noch Fragen zu der Vorläuferstudie (erster Powerpointvortrag). Nutzen Sie die Sitzungen am 12.4. und am 19.4., um mir solche Fragen zu stellen. Schließlich müssen Sie eine genaue Vorstellung davon haben, was genau in der Vorläuferstudie gelaufen ist, wenn Sie Ihre eigene Studie planen. Der Powerpointvortrag ist nicht ausführlich genug: er enthält zuwenig Informationen. Es ist Ihre Aufgabe, herauszufinden, was an Information fehlt, was Sie also mich fragen müssen, um Ihrerseits einen vollständigen Versuchsplan vorlegen zu können. Wir werden jeweils vor den Literaturreferaten eine halbe Stunde für Fragen reservieren.